Neuer Vorstand im SSB Graue Panther Delmenhorst e.V.

Der Bundesverband Graue Panther e.V. gratuliert dem  neuen Vorstand und wünscht alles Gute für  die Fortsetzung der langjährigen Arbeit in Delmenhorst.

Auf der Mitgliederversammlung des  Vereines am Samstag den 9. Feb. 2019 wurde Herr Manfred Pfeiffer, (64) aus Delmenhorst mit großer Mehrheit zum Vorsitzenden gewählt.

Herr Pfeiffer ist  Anfang  der 2000er Jahre in der Grauen Panther Bewegung aktiv, im letzten Jahr  u.a. als einer der persönlichen Assistenten der langjährigen Vorsitzenden Frau Chinasaokwu-Reiter.

Zur Stellvertreterin wurde Frau Friederike Tiedge gewählt. Sie ist seit fast 20 Jahren mit ihrem Mann Bewohnerin des Wohnprojektes im Winterweg.

Zum Kassenwart wurde Frau Marlene Pfeiffer gewählt, die ebenfalls seit der Anfang  der 2000er Jahre in der Grauen Panther Bewegung vertraut ist.

Mit diesem Vorstand ist die lückenlose Weiterarbeit im Senioren Schutz Bund Graue Panther Delmenhorst e.V. garantiert", so die Präsidentin der Bundesverbandes Graue Panther e.V. nach der Mitgliederversammlung in Delmenhorst.

Schon im letzten Jahr wurden  mit Frau Chinasaokwu-Reiter (im Dez.18 verstorben) die weiteren Pläne entwickelt, wie ihr Wohnprojekt aus Mitte der 90er Jahre im Sinne von Trude Unruh und der Grauen Panther Bewegung weitergeführt werden kann.

Dazu demnächst in gesonderter Pressemitteilung.

Berlin den 13. Feb. 2019

Der Bundesvorstand

 

 

 

 

 

 

STATEMENT

 

„Aufwertung niedriger Renten - ein richtiger erster kleiner Schritt gegen Altersmut“,  so die Präsidentin der Bundesverbandes Graue Panther  e.V., Frau Erika Lohe-Saul, in einem Statement zur aktuellen Diskussion.

Der Bundesverbandes Graue Panther  e.V.  begrüßte das Konzept der Grundrente, das Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil am Sonntag  vorgelegt hat. Demnach könnten Rentnerinnen und Rentner, die mindestens 35 Beitragsjahre in der Rentenversicherung vorweisen können und deren Rente unter 896 Euro liegt, einen Zuschlag erhalten. Die maximale Aufwertung könnte 447 Euro betragen.

Der Bundesverband Graue Panther  e.V. hat sich seit langem dafür stark gemacht, dass die Rente von Geringverdienern aufgestockt  werden müsste. Arbeitnehmer müssen nach einem Leben voller Arbeit die Sicherheit haben, eine Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus zu erhalten. Die Lebensleistung dieser Personen muss sich auch in einer ausreichenden Rente widerspiegeln. Deshalb ist es wichtig und richtig, dass niedrige Renten nun aufgewertet werden sollen. Der Bundesverband Graue Panther  e.V.  sehe es aber lieber  wenn statt  einer starren Zugangsvoraussetzung von 35 Beitragsjahren auch Zeiten von Arbeitslosigkeit berücksichtigt würden.

Auch unterstützt der Bundesverbandes Graue Panther  e.V. die geplante Finanzierung der Grundrente aus Steuermitteln. Es ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, Rentner mit niedrigen Renten zu unterstützen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben. Und nicht zu vergessen, dass sich die Bundesregierungen jahrzehntelang  an der Rentenkasse bedient haben, sonst wäre genug Geld in der Kasse.

In diesem Zusammenhang fordert der Bundesverband Graue Panther  e.V. auch eine Reform der aktuellen Steuerpolitik. Hier fehlt mehr Umverteilung von oben nach unten, indem beispielsweise der Spitzensteuersatz angehoben werden müsste. Zudem müssten Vermögende und reiche Erben stärker besteuert werden.

„Langfristig muss es jedoch das Ziel sein, dass die Zahl der Bezieher einer solchen geplanten Grundrente zurückgeht“, so die Präsidentin in ihren Statement weiter. „Mit anständigen Löhnen und einer Erhöhung des Mindestlohnes auf über 12 Euro könnten sich dann die kommenden Generationen eine Basis schaffen, bei der jeder nach einem Leben voller Arbeit automatisch eine Rente oberhalb der Grundsicherung erhält“.

 

Göttingen, Berlin den 05. Feb.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil stellte Anfang Juni die neue Rentenkommission

für das Projekt  Zukunftsrente 2020 vor.

 

Hier eine Stellungnahme des Vorstandes des Bundesverbandes Graue Panther e.V. zur Einsetzung der neuen Rentenkommission.

 

Nun ist also klar, wer bis März 2020 an einem der schwierigsten Zukunftsthemen Deutschlands arbeiten wird, 10 Personen aus Regierungsparteien, Arbeitgeber und Wissenschaft, also keine Berufsgruppen die schwer arbeiten.

Wie wäre es gewesen, wenn ein Vertreter aus Pflegeberufen, der kurz vor der Rente steht, in die Kommission berufen worden wäre.   Zu menschlich ?

„Die Politik hat schon viel zulange gezögert anstatt schnelle und vor allem entschlossene Antworten auf die Zukunft des deutschen Rentensystems zu geben“, so der Bundesvorstand in seiner Stellungnahme.  Die Kommission soll Vorschläge für ein Rentensystem in Deutschland für die Zeit ab 2025 erarbeiten hieß es in der Vorstellung durch den zuständigen Minister.

Entscheidende Grundlage für ein verlässliches umlagefinanziertes Rentensystem ist es, das ALLE in die Rentenversicherung einzahlen. Die Graue Panther Bewegung fordert dies seit Anfang der 2000er Jahre und wurde immer wieder deshalb belächelt. In unserem Rentenversicherungssystem müssen Lebensarbeitsleistung wie Familienleistungen (Kindererziehung oder Pflege der Eltern) Anerkennung finden.

Die Politik hat das Thema lange vernachlässigt. Nun drängt die Zeit umso mehr. „Und dabei wäre es ganz einfach. Anstatt immer von Senkung der Rentenbeiträge zu reden, was nur der Wirtschaft in die Tasche spielt, sollten die Rentenbeiträge um insgesamt 4 % angehoben werden“, schlug die Präsidentin Erika Lohe-Saul vor.

Das wären 2 % für den Arbeitnehmer und 2 % für den Arbeitgeber. Gleichzeitig könnte man bei der Rentenversicherung – wie bereits im Steuerrecht – Kinderfreibeträge einführen. Damit würde die Last für Familien und Alleinerziehende gemildert ohne Rentenansprüche zu verlieren.

Dazu kommt, dass mehr Solidarität bei den Beitragszahlern späterer Altersarmut vorbeugt.

Nach 40 Beitragsjahren mit durchschnittlichem Verdienst sollte eine Rente rund 1300,- Euro brutto pro Monat betragen.

Die private Alterssicherung darf nur eine freiwillige Zusatzvorsorge darstellen. Die rentenpolitische Gewichtung der letzten 10 Jahre diente nur der privaten Versicherungswirtschaft, aber nicht der Mehrheit der Bevölkerung.

Was wird aber aus den vielen Rentnern, die durch Arbeitslosigkeit, Familienarbeit usw. eine so kleine Rente erhalten, dass sie oft weit unter dem Existenzminimum liegt? Auch für diese Gruppen müsste es eine Regelung (Mindestrente)

-- sofort und nicht erst ab 2025 – geben !!!!

 

 Göttingen, Berlin, den 13.06.2018

 

 

 

 

 

 

Der Bundesvorstand.

 

Die Veröffentlichung des 5. Armuts- und Reichtumsbericht ist ein erneutes Armutszeugnis der christlichen und sozialen Großen Koalition, sagte die
Vorsitzende des Bundesverbandes Graue Panther e.V., Erika Lohe-Saul, in einer ersten Stellungnahme zum vorliegenden Bericht .

Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sprach in der Vorstellung des Berichtes von „ einer verfestigten Ungleichheit bei den Vermögen“. Der anhaltende 
Wirtschaftsaufschwung in Deutschland hat die Kluft zwischen Arm und Reich in den letzten vier Jahren weiter vergrößert.

„Um den gesellschaftlichen sozialen Frieden zu wahren, wird es keine andere Lösung geben, als die Reichen mit Vermögens- und Erbschaftssteuer mehr
in die Verantwortung für die Gesellschaft und das Gemeinwohl zu nehmen“ sagte die Vorsitzende weiter. Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt,
dass das Verlassen auf Freiwilligkeit keinen Erfolg gebracht hat.

Im Bericht selbst steht, dass 10 % der Haushalte der BRD über mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens der BRD verfügen. Auch die
Einführung des so hoch gefeierten Mindestlohnes hat die Lage der geringverdienenden Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht ausschlaggebend verbessert.

Der Bundesverband Graue Panther e.V.  wird zum 1.Mai seine eigenen Wahlprüfsteine  den teilnehmenden Parteien der kommenden Bundestagswahl
vorlegen.

Göttingen, Berlin 13.04.2017 

(els,heo)

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Anlässig des heutigen internationalen Frauentages

Göttingen 8.3.2017

Unter der Führung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes  und in  Zusammenarbeit mit andern Betroffenenorganisationen wurde am Freitag 2.3. der neue  Armutsbericht vorgestellt. Aus diesem  ist die traurige Nachricht nach zu lesen, dass die Armut in Deutschland auf einem neuen Höchststand gelangt ist. Dies zeigt das eklatante Ver-sagen  der Bundesregierung in Sachen Armutsbekämpfung, obwohl die regierenden Parteien die Adjektive christlich  oder  sozial in ihrem Namen führen“, erklärte  die Präsidentin des Bundesverbandes Graue Panther e.V. in einer ersten Stellungnahme.

Der Bericht zeigt deutlich auf, dass sofortiger Handlungsbedarf besteht und erst nach der kommenden Bundestagswahl. Wir brauchen eine deutliche  Umstrukturierung  von oben nach unten, damit Armut in Deutschland beseitigt wird. 

Wir brauchen dringend ordentlich bezahlte Erwerbsarbeit, damit  ein Erwerbstätiger auch eine richtige  Alterssicherung aufbauen kann.

Seit Jahrzehnten fordert die Graue Panther Bewegung eine wirkliche Aufwertung der frauentypischen Berufe, und eine wirkliche Anerkennung von Erziehungs- und Pflegearbeiten in der Familie und keine „ Scheinmütterrente“.

Der Bundesverband Graue Panther e.V. fordert deshalb erneut eine Mindestrente  bzw. Mindestsicherung von monatlich 1350,- €.  Wenn endlich von  aller Erwerbsarbeit oder von Kapitalgewinnen  Sozialabgaben gezahlt würden,  wenn die Steuerflucht sanktioniert wird, wenn Deutsche ihr in Deutschland erwirtschaftest Einkommen auch hier  und nicht  in der Schweiz  versteuern müssten, dann ist das auch alles finanzierbar. Das klingt nach  einer radikalen Umverteilung von oben nach unten, wäre aber nur eine gerechtere Gesellschaft. Wer das nicht will, will Armut nicht abschaffen, sondern beibehalten.

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Der Bundesverband Graue Panther e.V. hat einen neuen Vorstand

Am 9. Und 10. April trafen sich die Delegierten der Senioren-Schutz-Bund Vereine aus ganz Deutschland in Berlin zu ihrer jährlichen Versammlung.

Bei den anstehenden Neuwahlen wählten die Delegierten ihren neuen Vorstand für den Bundesverband. In das Amt der Präsidentin wurde die, seit 26 Jahren für Verband und die Vereine aktive, 55-jährige Erika Lohe-Saul gewählt. Ihr zur Seite stehen die beiden Stell-vertreter Ulrike Peschelt-Elflein vom SSB Frankfurt/M und Norbert Haas vom SSB Neu-wied-Koblenz-Westerwald. Im Amt bestätig wurde der langjährige Schatzmeister Hans Ohnmacht, der unterstützt wird von der stellvertretenden Schatzmeisterin Ilona Schwarz.

Erika Lohe-Saul bedankte sich im Namen des neuen Vorstandes und unter großem Beifall der anwesenden Delegierten bei der scheidenden Präsidentin, Jutta Jaura, für ihren lang-jährigen und unermüdlichen Einsatz für die Ziele der Graue Panther Bewegung und wünschte ihr für ihre Aktivitäten in der Trude-Unruh-Stiftung alles Gute.

(pe-e)

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Lesen Sie hier unsere Gedanken zum 1. Mai 2017, dem Tag der Arbeit (Pressemitteilung)