Containern !!

 

 

Der Bundesverband Graue Panther e.V. fordert schon seit längerem, dass das sogenannte Containern für Bedürftige und zum Schutz der Umwelt straffrei wird. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich den Vorstoß von Hamburgs Justizsenator Till Steffen (Grüne), der sich für eine Legalisierung des sogenannten Containers einsetzen will - also das Einsammeln weggeworfener Lebensmittel von Supermärkten oder Fabriken. Der Hamburger Antrag soll in der kommenden Woche auf der Justizminister-Konferenz in Lübeck-Travemünde Thema sein. Steffen will mit seinem Vorstoß etwas gegen die Verschwendung von Nahrungsmitteln in Deutschland tun.

Wir wünschen dem Herrn Senator viel Erfolg für seinen Vorstoß.

Hintergrund:

Rund 150.000 Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr allein in Hamburg weggeworfen. Deutschlandweit sind es laut einer Untersuchung der Uni Stuttgart fast 13 Millionen Tonnen. Dennoch macht sich bisher jeder strafbar, der Nahrungsmittel etwa aus Supermarkt-Mülltonnen nimmt. Das wird als Diebstahl handeln oder auch um besonders schweren Diebstahl verfolgt, wenn eine Mülltonne etwa mit einem Vorhängeschloss gesichert war. Steht die Mülltonne auf einem Betriebsgelände, kann auch es auch als Hausfriedensbruch angezeigt werden.

Offenbar möchte Hamburg, dass das Leeren der Mülltonnen nicht mehr als Diebstahl geahndet werden kann. Wie mit dem Betreten des Betriebsgeländes umgegangen werden soll, ist unklar.

 

Wir sind gespannt !!

Berlin den 05. Juli 2019

 

 

 

 

Gemäß einer langjährigen Tradition

der Senioren Schutz Bund Graue Panther Vereine stellen wir auch zu dieser Wahl den Parteien verschiedene Fragen.

Ihre Antworten werden wir zusammenstellen und innerhalb unserer Reihen weitergeben.

 

Hier unsere Fragen:

 

Wie wollen Sie eine sichere Rente  für die Bürger*innen gewährleisten, die im jeweiligen Land ein menschenwürdiges Leben und Auskommen darstellt?

Wie hoch müsste demnach die Mindestrente in der BRD  für Sie sein?

Wie wollen Sie soziale Rechte für alle Menschen in der EU sicherstellen?

Wie sehen Ihre Mindestlohnrichtlinien zur Verhinderung von Lohndumping aus?

Wie wollen Sie die europaweite Lohndiskriminierung von Frauen beenden?

Beabsichtigen Sie eine europaweite Basis-Arbeitslosenversicherung einzuführen?

Würden Sie sich für die Anerkennung von Universitätsabschlüssen, Berufsausbildungen, Fort- und Weiterbildungen innerhalb der EU für unsere Jugend stark machen? Die Jugend ist unsere Zukunft!

Würden Sie geschlechtsspezifische Verfolgung und Gewalt als Asylgrund als verbindlichen Anerkennungsgrund in die EU Richtlinien schreiben?

Würden Sie die Agarsubventionen zum Abbau der Agarüberproduktion einfrieren?

Würden Sie einen EU-weiten Mindeststeuersatz für Unternehmen mit einheitlichen Bemessungsgrundlagen einführen?

Was halten Sie von einer Digitalsteuer?

Würden Sie ein Gesetz schaffen, das die Verankerung des Pariser Klimaschutzabkommens und des Vorsorgeprinzips in allen Handelsverträgen der EU  verpflichtend macht?

Wollen Sie öffentlich-rechtliche Medien stärken und EU-weit vernetzten oder setzen Sie auf reine Privatisierung?

Würden Sie das Mehrheitsprinzip bei den Entscheidungen im Ministerrat einführen? Oder wollen Sie das Einstimmigkeitsprinzip beibehalten? Warum ?

Halten Sie es für sinnvoll EU-weite Bürgerinitiativen zu unterstützen?

Wollen Sie sich dazu für die Einrichtung von Bürgerentscheiden in der Gesetzgebung für jedes EU-Land einsetzen?

 

Göttingen / Berlin den 15.04.2019

Der Bundesvorstand

 

 

 

 

 

Neuer Bundesvorstand gewählt

 

Am 6. und 7. April 2019 fand die jährliche Bundesdelegierten-Versammlung des Bundesverbandes Graue Panther e.V., dem Dachverband der Senioren-Schutz-Bund Vereine in Berlin  mit Vorstandsneuwahlen statt.

Zur Präsidentin wurde die 58 jährige Erika Lohe-Saul aus Göttingen mit 96 % der abgegeben Stimmen in ihrem Amt bestätigt.

Neu sind an ihrer Seite die beiden Vizepräsidenten:

Herr Thomas Harder, Berlin  62 Jahre, selbständiger Malermeister und Mitglied der Senioren Vertretung Berlin-Marzahn.

Frau Ursula Lallmann, Göttingen, 66 Jahre, Rentnerin, ehemalige Haushälterin und Seniorenbegleiterin und Mitglied in der Senioren Vertretung Göttingen.

In ihren Ämter ebenfalls bestätigt wurde der Bundesschatzmeister Hans E. Ohnmacht und die stellvertretende Schatzmeisterin Ilona Schwarz, beide aus Berlin.

Für die  wiedergewählte Präsidentin ist der Austausch innerhalb der Grauen Panther Bewegung und  die Zusammenarbeit mit anderen sozialen Organisationen gleich bedeutend wichtig, und gemäß dem alten Slogan der Gründerin des Bundesverbandes Trude Unruh:

„Heute Wir – morgen Ihr“   will  der gesamte Bundesvorstand  seinen  Blickwinkel auf alle Generationen  ausrichten.  „Soziale Ungerechtigkeit fängt im Kindergarten an und geht bis zum Grab", so die Präsidentin in ihrem Schlusswort an die Delegierten.

Göttingen / Berlin

Der Vorstand

 

 

 

Neuer Vorstand im SSB Graue Panther Delmenhorst e.V.

Der Bundesverband Graue Panther e.V. gratuliert dem  neuen Vorstand und wünscht alles Gute für  die Fortsetzung der langjährigen Arbeit in Delmenhorst.

Auf der Mitgliederversammlung des  Vereines am Samstag den 9. Feb. 2019 wurde Herr Manfred Pfeiffer, (64) aus Delmenhorst mit großer Mehrheit zum Vorsitzenden gewählt.

Herr Pfeiffer ist  Anfang  der 2000er Jahre in der Grauen Panther Bewegung aktiv, im letzten Jahr  u.a. als einer der persönlichen Assistenten der langjährigen Vorsitzenden Frau Chinasaokwu-Reiter.

Zur Stellvertreterin wurde Frau Friederike Tiedge gewählt. Sie ist seit fast 20 Jahren mit ihrem Mann Bewohnerin des Wohnprojektes im Winterweg.

Zum Kassenwart wurde Frau Marlene Pfeiffer gewählt, die ebenfalls seit der Anfang  der 2000er Jahre in der Grauen Panther Bewegung vertraut ist.

Mit diesem Vorstand ist die lückenlose Weiterarbeit im Senioren Schutz Bund Graue Panther Delmenhorst e.V. garantiert", so die Präsidentin der Bundesverbandes Graue Panther e.V. nach der Mitgliederversammlung in Delmenhorst.

Schon im letzten Jahr wurden  mit Frau Chinasaokwu-Reiter (im Dez.18 verstorben) die weiteren Pläne entwickelt, wie ihr Wohnprojekt aus Mitte der 90er Jahre im Sinne von Trude Unruh und der Grauen Panther Bewegung weitergeführt werden kann.

Dazu demnächst in gesonderter Pressemitteilung.

Berlin den 13. Feb. 2019

Der Bundesvorstand

 

 

 

 

 

 

Neuer Senioren Schutz Bund Graue Panther  e. V. Verein gegründet

 

Der Bundesverband Graue Panther e.V. freut sich über einen neuen Verein in Berlin Marzahn-Hellersdorf.

Wir gratulieren dem neuen Vorstand und wünschen alles Gute für eine langjährige Zusammenarbeit.  Der neue Verein versteht sich als Ergänzung im Bundesland Berlin, denn gerade für ältere Menschen sind Anfahrtswege von über 60 Minuten, vielleicht noch mit mehrfachem Umsteigen, eine besondere Schwere.

Daher trafen sich im letzten Jahr mehrfach Leute im Raum Marzahn und beschlossen einen eigenen Verein zu gründen.

Auf der Gründungsversammlung des  Vereines am Sonntag den 09.12.2018  wurde Frau Kerstin Harder (59 Jahre) mit großer Mehrheit zur ersten Vorsitzenden gewählt. Frau Harder ist verheiratet, zwei Kinder und zwei Enkelkinder und Versicherungsangestellte.

Zur Stellvertreterin wurde Frau Astrid Schilling  (76. Jahre) Wohnungswirtschaftlerin im Ruhestand gewählt.

Zum Kassenwart wurde Frau Jacqueline Kaminski (50 Jahre) gewählt. Frau Kaminski ist alleinerziehende Mutter und arbeite in der Altenpflege. 

Schwerpunkte des Vereins sollen die sozialen Belange der Mitmenschen sein. Gerade die Vorsitzende kennt aus ihrem engsten Umkreis zu gut, welche Schwierigkeiten es geben kann. Alle möchten durch mehr Aufklärung dem einzelnen zu seinen Rechten verhelfen. Ihre Stellvertreterin will auf keinen Fall den Blick auf die nächsten Generationen verlieren. „Ob vernünftige Löhne oder bezahlbaren Wohnraum, es betrifft alle  Generationen, sagte sie in Ihrer Vorstellung.

Es gehört zu den Anfangszielen des Vereines im Rahmen von gemütlicher  Geselligkeit  sich gegenseitig zu helfen und weiterzubilden, regionale Kontakte zur Seniorenvertretung zu pflegen und weitere Kontakte zu knüpfen.

Das Damen Trio hat damit die Ziele und das Motto von Trude Unruh voll im Blick:

Heute Wir – morgen Ihr

 

Mit diesem neuen Verein, der bundesweit den jüngsten Vorstand eines Einzelvereins darstellt, wird auch ganz deutlich, dass das erste S in SSB  zukünftig immer für Sozial stehen wird, so die Präsidentin Erika Lohe-Saul in ihrem Grußwort bei der Gründung ausgeführt hat.

 

Berlin den 01. Feb. 2019

Der Bundesvorstand

 

 

 

STATEMENT

 

„Aufwertung niedriger Renten - ein richtiger erster kleiner Schritt gegen Altersmut“,  so die Präsidentin der Bundesverbandes Graue Panther  e.V., Frau Erika Lohe-Saul, in einem Statement zur aktuellen Diskussion.

Der Bundesverbandes Graue Panther  e.V.  begrüßte das Konzept der Grundrente, das Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil am Sonntag  vorgelegt hat. Demnach könnten Rentnerinnen und Rentner, die mindestens 35 Beitragsjahre in der Rentenversicherung vorweisen können und deren Rente unter 896 Euro liegt, einen Zuschlag erhalten. Die maximale Aufwertung könnte 447 Euro betragen.

Der Bundesverband Graue Panther  e.V. hat sich seit langem dafür stark gemacht, dass die Rente von Geringverdienern aufgestockt  werden müsste. Arbeitnehmer müssen nach einem Leben voller Arbeit die Sicherheit haben, eine Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus zu erhalten. Die Lebensleistung dieser Personen muss sich auch in einer ausreichenden Rente widerspiegeln. Deshalb ist es wichtig und richtig, dass niedrige Renten nun aufgewertet werden sollen. Der Bundesverband Graue Panther  e.V.  sehe es aber lieber  wenn statt  einer starren Zugangsvoraussetzung von 35 Beitragsjahren auch Zeiten von Arbeitslosigkeit berücksichtigt würden.

Auch unterstützt der Bundesverbandes Graue Panther  e.V. die geplante Finanzierung der Grundrente aus Steuermitteln. Es ist eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft, Rentner mit niedrigen Renten zu unterstützen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben. Und nicht zu vergessen, dass sich die Bundesregierungen jahrzehntelang  an der Rentenkasse bedient haben, sonst wäre genug Geld in der Kasse.

In diesem Zusammenhang fordert der Bundesverband Graue Panther  e.V. auch eine Reform der aktuellen Steuerpolitik. Hier fehlt mehr Umverteilung von oben nach unten, indem beispielsweise der Spitzensteuersatz angehoben werden müsste. Zudem müssten Vermögende und reiche Erben stärker besteuert werden.

„Langfristig muss es jedoch das Ziel sein, dass die Zahl der Bezieher einer solchen geplanten Grundrente zurückgeht“, so die Präsidentin in ihren Statement weiter. „Mit anständigen Löhnen und einer Erhöhung des Mindestlohnes auf über 12 Euro könnten sich dann die kommenden Generationen eine Basis schaffen, bei der jeder nach einem Leben voller Arbeit automatisch eine Rente oberhalb der Grundsicherung erhält“.

 

Göttingen, Berlin den 05. Feb.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil stellte Anfang Juni die neue Rentenkommission

für das Projekt  Zukunftsrente 2020 vor.

 

Hier eine Stellungnahme des Vorstandes des Bundesverbandes Graue Panther e.V. zur Einsetzung der neuen Rentenkommission.

 

Nun ist also klar, wer bis März 2020 an einem der schwierigsten Zukunftsthemen Deutschlands arbeiten wird, 10 Personen aus Regierungsparteien, Arbeitgeber und Wissenschaft, also keine Berufsgruppen die schwer arbeiten.

Wie wäre es gewesen, wenn ein Vertreter aus Pflegeberufen, der kurz vor der Rente steht, in die Kommission berufen worden wäre.   Zu menschlich ?

„Die Politik hat schon viel zulange gezögert anstatt schnelle und vor allem entschlossene Antworten auf die Zukunft des deutschen Rentensystems zu geben“, so der Bundesvorstand in seiner Stellungnahme.  Die Kommission soll Vorschläge für ein Rentensystem in Deutschland für die Zeit ab 2025 erarbeiten hieß es in der Vorstellung durch den zuständigen Minister.

Entscheidende Grundlage für ein verlässliches umlagefinanziertes Rentensystem ist es, das ALLE in die Rentenversicherung einzahlen. Die Graue Panther Bewegung fordert dies seit Anfang der 2000er Jahre und wurde immer wieder deshalb belächelt. In unserem Rentenversicherungssystem müssen Lebensarbeitsleistung wie Familienleistungen (Kindererziehung oder Pflege der Eltern) Anerkennung finden.

Die Politik hat das Thema lange vernachlässigt. Nun drängt die Zeit umso mehr. „Und dabei wäre es ganz einfach. Anstatt immer von Senkung der Rentenbeiträge zu reden, was nur der Wirtschaft in die Tasche spielt, sollten die Rentenbeiträge um insgesamt 4 % angehoben werden“, schlug die Präsidentin Erika Lohe-Saul vor.

Das wären 2 % für den Arbeitnehmer und 2 % für den Arbeitgeber. Gleichzeitig könnte man bei der Rentenversicherung – wie bereits im Steuerrecht – Kinderfreibeträge einführen. Damit würde die Last für Familien und Alleinerziehende gemildert ohne Rentenansprüche zu verlieren.

Dazu kommt, dass mehr Solidarität bei den Beitragszahlern späterer Altersarmut vorbeugt.

Nach 40 Beitragsjahren mit durchschnittlichem Verdienst sollte eine Rente rund 1300,- Euro brutto pro Monat betragen.

Die private Alterssicherung darf nur eine freiwillige Zusatzvorsorge darstellen. Die rentenpolitische Gewichtung der letzten 10 Jahre diente nur der privaten Versicherungswirtschaft, aber nicht der Mehrheit der Bevölkerung.

Was wird aber aus den vielen Rentnern, die durch Arbeitslosigkeit, Familienarbeit usw. eine so kleine Rente erhalten, dass sie oft weit unter dem Existenzminimum liegt? Auch für diese Gruppen müsste es eine Regelung (Mindestrente)

-- sofort und nicht erst ab 2025 – geben !!!!

 

 Göttingen, Berlin, den 13.06.2018

 

 

 

 

 

 

Der Bundesvorstand.

 

Die Veröffentlichung des 5. Armuts- und Reichtumsbericht ist ein erneutes Armutszeugnis der christlichen und sozialen Großen Koalition, sagte die
Vorsitzende des Bundesverbandes Graue Panther e.V., Erika Lohe-Saul, in einer ersten Stellungnahme zum vorliegenden Bericht .

Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) sprach in der Vorstellung des Berichtes von „ einer verfestigten Ungleichheit bei den Vermögen“. Der anhaltende 
Wirtschaftsaufschwung in Deutschland hat die Kluft zwischen Arm und Reich in den letzten vier Jahren weiter vergrößert.

„Um den gesellschaftlichen sozialen Frieden zu wahren, wird es keine andere Lösung geben, als die Reichen mit Vermögens- und Erbschaftssteuer mehr
in die Verantwortung für die Gesellschaft und das Gemeinwohl zu nehmen“ sagte die Vorsitzende weiter. Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt,
dass das Verlassen auf Freiwilligkeit keinen Erfolg gebracht hat.

Im Bericht selbst steht, dass 10 % der Haushalte der BRD über mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens der BRD verfügen. Auch die
Einführung des so hoch gefeierten Mindestlohnes hat die Lage der geringverdienenden Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht ausschlaggebend verbessert.

Der Bundesverband Graue Panther e.V.  wird zum 1.Mai seine eigenen Wahlprüfsteine  den teilnehmenden Parteien der kommenden Bundestagswahl
vorlegen.

Göttingen, Berlin 13.04.2017 

(els,heo)

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Anlässig des heutigen internationalen Frauentages

Göttingen 8.3.2017

Unter der Führung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes  und in  Zusammenarbeit mit andern Betroffenenorganisationen wurde am Freitag 2.3. der neue  Armutsbericht vorgestellt. Aus diesem  ist die traurige Nachricht nach zu lesen, dass die Armut in Deutschland auf einem neuen Höchststand gelangt ist. Dies zeigt das eklatante Ver-sagen  der Bundesregierung in Sachen Armutsbekämpfung, obwohl die regierenden Parteien die Adjektive christlich  oder  sozial in ihrem Namen führen“, erklärte  die Präsidentin des Bundesverbandes Graue Panther e.V. in einer ersten Stellungnahme.

Der Bericht zeigt deutlich auf, dass sofortiger Handlungsbedarf besteht und erst nach der kommenden Bundestagswahl. Wir brauchen eine deutliche  Umstrukturierung  von oben nach unten, damit Armut in Deutschland beseitigt wird. 

Wir brauchen dringend ordentlich bezahlte Erwerbsarbeit, damit  ein Erwerbstätiger auch eine richtige  Alterssicherung aufbauen kann.

Seit Jahrzehnten fordert die Graue Panther Bewegung eine wirkliche Aufwertung der frauentypischen Berufe, und eine wirkliche Anerkennung von Erziehungs- und Pflegearbeiten in der Familie und keine „ Scheinmütterrente“.

Der Bundesverband Graue Panther e.V. fordert deshalb erneut eine Mindestrente  bzw. Mindestsicherung von monatlich 1350,- €.  Wenn endlich von  aller Erwerbsarbeit oder von Kapitalgewinnen  Sozialabgaben gezahlt würden,  wenn die Steuerflucht sanktioniert wird, wenn Deutsche ihr in Deutschland erwirtschaftest Einkommen auch hier  und nicht  in der Schweiz  versteuern müssten, dann ist das auch alles finanzierbar. Das klingt nach  einer radikalen Umverteilung von oben nach unten, wäre aber nur eine gerechtere Gesellschaft. Wer das nicht will, will Armut nicht abschaffen, sondern beibehalten.

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Der Bundesverband Graue Panther e.V. hat einen neuen Vorstand

Am 9. Und 10. April trafen sich die Delegierten der Senioren-Schutz-Bund Vereine aus ganz Deutschland in Berlin zu ihrer jährlichen Versammlung.

Bei den anstehenden Neuwahlen wählten die Delegierten ihren neuen Vorstand für den Bundesverband. In das Amt der Präsidentin wurde die, seit 26 Jahren für Verband und die Vereine aktive, 55-jährige Erika Lohe-Saul gewählt. Ihr zur Seite stehen die beiden Stell-vertreter Ulrike Peschelt-Elflein vom SSB Frankfurt/M und Norbert Haas vom SSB Neu-wied-Koblenz-Westerwald. Im Amt bestätig wurde der langjährige Schatzmeister Hans Ohnmacht, der unterstützt wird von der stellvertretenden Schatzmeisterin Ilona Schwarz.

Erika Lohe-Saul bedankte sich im Namen des neuen Vorstandes und unter großem Beifall der anwesenden Delegierten bei der scheidenden Präsidentin, Jutta Jaura, für ihren lang-jährigen und unermüdlichen Einsatz für die Ziele der Graue Panther Bewegung und wünschte ihr für ihre Aktivitäten in der Trude-Unruh-Stiftung alles Gute.

(pe-e)

Pressemitteilung als Download (pdf, 65 kB)

Lesen Sie hier unsere Gedanken zum 1. Mai 2017, dem Tag der Arbeit (Pressemitteilung)