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Beginnend seit Gründung der „Grauen Panther"  im Jahr 1975 hat sich diese Selbsthilfegruppe mit der offiziellen Bezeichnung Senioren-Schutz-Bund (SSB) „Graue Panther“ als Graue-Panther-Bewegung" etabliert.

 

Aus einem einzelnen Senioren-Schutz-Bund (SSB) „Graue Panther" e. V.<Sitz Wuppertal> mit mehr als 70 örtlichen, unselbständigen Nebenstellen wurden nach einer  Umstrukturierung im Jahr 1996 mehr als 50selbständige örtliche Senioren Schutz Bund – Graue Panther e. V. Vereine.

Die einzelnen Vereine fanden in einem Dachverband  Bundesverband Graue Panther e. V. <Sitz Berlin>  ihren Zusammenschluss.

 

Gemeinsam sind allen selbständigen Panthervereinen so bezeichnete unver-brüchliche Satzungsbestandteile  (Mustersatzung des Bundesverbandes).

Wer diese Satzungsbestandteile nicht in die Satzung des örtlichen SSB-GP Vereins aufnimmt, kann nicht zur Panther-Bewegung gehören und darf diesen Namen auch nicht führen (Markenrecht des Bundesverbandes). Durch Erfahrung und außergewöhnlichen Einsatz der Gründerin, Frau Trude Unruh, beginnt in Wuppertal, wo man einer Mutter von fünf Kindern ihr privates Recht des Wohnens entzogen hatte und sie in ein städtisches Altenpflegeheim verlagerte, die Arbeit der Bewegung.

Dieser unwürdige Umgang mit Menschen wird seit dieser Zeit (1975) von den Grauen Panthern angeprangert. Mit welchem Recht erdreistete sich diese Republik, mit Menschen so umzugehen, sie zu bevormunden, sie unter Kuratel zu stellen, sie zu entmündigen, sie zum Ertragen von Pflegschaft zu verurteilen, sie in Altenpflegeheimen und Altenwohnheimen zu kasernieren?

Bis zum heutigen Tag ist der Kampf gegen solche Verfahrensweisen nicht beendet!

Doch wenn auch immer noch so manches zum Himmel stinkt, sind doch auch Erfolge zu vermelden: Nach heutiger Gesetzeslage kann dem zum Pflegefall werdenden die Pflege in der eigenen Wohnung nicht mehr verweigert werden. Entmündigung und Pflegschaften sind einem stark verbesserten Betreuungsrecht, an dem Trude Unruh als Bundestagsabgeordnete mitwirkte, gewichen. Den Betroffenen wird ein deutliches Mitspracherecht in ihren ureigenen Angelegenheiten einräumt.

 

Ältere Betreuung zuweisende Richter und als Betreuer arbeitende Anwälte scheinen aber oft genug noch die alten (statt der neuen) Regelungen im Kopf zu haben. Das ist Graue Panther-Erfahrung.

Für die vielen Einzelschicksale, die immer wieder an unsere Vereine oder den Bundesverband herangetragen werden, sind wir ständig auskunftsbereit. Dort wo es für unsere Organisation möglich ist, Hilfe anzubieten, tun wir es, ob nun jemand Mitglied ist oder nicht.

 

Die Menschen bedanken sich – mal mit einer Spende oder gar mit langer Mitgliedschaft.

 

AII dies hat uns nicht nur Lob eingebracht sondern auch sehr viel Ärger.

 

Die Gründerin und langjährige Bundesvorsitzende, Frau Trude Unruh, hat dazu das Wort geprägt: „Man muss schon durch die Hölle gegangen sein, um überhaupt in diesem Kampf mit der Senioren-Schutz-Bund-Arbeit bestehen zu können.“ Sie forderte immer wieder: „ gelebte Menschlichkeit ohne Heuchelei — Vorbild sein, auch wenn's oft schwer fällt."

 

Besonders sauer machte uns jahrzehntelang immer wieder die Erfahrung, dass vor allem Wohlfahrtsorganisationen (strukturiert als Wohlfahrts-Konzerne) und Behörden meinen, mit Menschen in Notlagen, ob jung - ob alt, ob reich oder arm, machen zu können, was sie wollen!

Leichte Besserungen auf diesem Gebiet sind in erster Linie der Graue-Panther-Arbeit zu verdanken, die unermüdlich den Finger in die Wunden legte und legen wird.

Es tun sich auch immer wieder neue Felder auf, man denke nur an die vielen Hartz IV-Empfänger, die wegen falsch berechneter oder zwar zustehender aber verweigerter Leistungen Widerspruch einlegen müssen und deren Akten sich bei den Behörden stapeln. Diese Menschen wissen oft nicht, wo sie das Essen für den nächsten Tag auftreiben sollen. Im Gegensatz zur alten Sozialhilfe, die bei Bedürftigkeit erst einmal gewährt und dann geprüft wurde, müssen diese Menschen oft wochenlang auf ihre (dann meist auch noch fehlerhaften) Bescheide und damit auf ihr Geld zu Lebensunterhalt warten.

 

Seit der Festlegung durch das Europäische Parlament ist eindeutig

der Begriff "Alte"  definiert worden mit dem Erreichen des Lebensalters

von 60 Jahren.