Der Bundesverband Graue Panther e.V.  trauert mit dem Gatten und den Freunden in Delmenhorst um

Christa Chinasaokwu-Reiter, die am  8. Dez. 2018 nach kurzer schwerer Krankheit erlöst wurde        

        .

 

Frau Chinasaokwu-Reiter war  seit Anfang der 90er Jahre aktive in der Grauen Panther Bewegung und seit November 1998 ununterbrochen Vorsitzende des Senioren Schutz Bund Graue Panther Delmenhorst e.V.

Schwere Schicksalsschläge und ein eigener schwerer Unfall mit gravierenden Einschnitten in ihr Leben haben ihre Zuversicht an ein besseres und liebevolles Miteinander nie getrübt. Bis zuletzt war ihr Geist  angefüllt von Neugierig, neuer Ideen und wissbegierig zugleicht.

In Ihrem Haus praktizierte sie seit Gründung des SSB in Delmenhorst das Gedankengut der Grauen Panther Bewegung. Für Sie stand das gemeinschaftliche Wohnen im Fokus ihrer Arbeit. Sie nahm sich gestrandenten älteren wie jugendlichen an, pflegte ihre Mitbewohner und war jahrelang dazu noch bei vielen anderen sozialen Projekten in Delmenhorst aktiv dabe.

Christa Chinasaokwu-Reiter  hinterlässt eine große Lücke in Delmenhorst und in der gesamten Grauen Panther Bewegung.

Der Bundesverband Graue Panther e.V.  und die Trude Unruh-Stiftung wird ihr ehrend Gedenken und dafür sorgen, dass Ihr letzter Wille umgesetzt wird.

 

Göttingen, Berlin Dez. 2018

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Schwesig,
 
wie lange will sich Ihre Regierung das katastrophale Geschehen über Jahre im Landessozialverband der AWO in Ihrem Bundesland anschauen?
 
Der Fall Müritz ist ja grauenhaft, im Bundesgebiet einmalig. Dann Schwerin/Parchim Kita auf Mallorca finanzieren.
 
Frau Schwesig was geht da ab in Ihrem Bundesland. Für Außenstehende ist das alles nur noch unter inneren Schmerzen wahrzunehmen.
 
Allein die Kommunikation die da rüber geschaufelt wird ist eine Katastrophe.
 
Frau Schwesig Sie sollten in dem Bereich erstmal Respekt und Anstand wieder einführen. Dieser ist den Gutmenschen im Bereich AWO generell total abhanden gekommen.
 
Zum Ende, Frau Schwesig ich beobachte das ganze Desaster (AWO M-V) schon zwei Jahre.  
 
Mit freundlichem Gruß
 
Gerhard Schulz
 

23558 Lübeck
 
 

Das Thema Abrechnungsbetrug in der mobilen Pflege und generell beträgt nach gestrigen und heutigen Ansagen im TV,

 

2 Milliarden Euro Schaden.

Gestern fing die Berichterstattung an, aber ganz zaghaft.

Da stellt sich nun die Frage vom Wert her ist das 2/3 der angesetzten Beitragserhöhung. Also einfach Beiträge erhöhen aber gegen den Abrechnungsbetrug nichts unternehmen.

Wenn ich es eben nicht im TV vernommen hätte ich würde ja noch sagen in Deutschland herrscht noch ein wenig Ordnung,

aber nach keinem Aufschrei, ist das nicht der Fall.

Was sind wir für eine Gesellschaft die sich betrügen lässt und die Kassen ausrauben lässt, und strafrechtlich versagt und nix unternimmt?

Und Vertreter politisch und fachlich verdunkeln, verschleppen, vereiteln und verharmlosen.  

Leute wacht mal auf, die Betrüger sitzen neben Euch! Sie bereichern sich an Euren Beiträgen!

Es ist nicht gewollt im System aufzuräumen. Es wird sich eine kriminelle Bande von Betrügern herangezogen.

Glückwunsch an die Gesellschaft!

Frau Jaura deshalb werden wir so bekämpft trotz Erfolge gegen die Stümper der Verfolgungsbehörden sowie der Verursacher,

alles klar.

Gesellschaft Ihr habt nix anderes verdient.

Mit freundlichem Gruß, 

Gerhard Schulz

 

 

Es sind in der Vorweihnachtszeit wieder  Trickdiebe unterwegs

 

Hier ist eine Information für alle Senioren-Innen

 

Aus meinem persönlichen Bereich.

 

Ein Senior 91 Jahre (letzter Lebenspartner meiner verstorbenen Mutter) bekam an einem Freitag einen Anruf angeblich von meinem Bruder, den er an der Stimme erkannt haben will.

Dieser verlangte einen hohen  Geldbetrag. Der Senior erklärte dass das so einfach nicht geht. Er muss das Geld vorher bestellen. Es wurde gefragt wie viel er im Haus hat.

Da sagte er € 250. Welche Bank er hat wurde vom Anrufer auch gefragt. Worauf der Senior auch diese angab. Warum mein Bruder so viel Geld braucht wollte er wissen.

Die Antwort war: Das sage ich Dir noch. Dann kam ein 2. Anruf. Ich habe mit Deiner Bank gesprochen, die hat morgen auf. Ich komme morgen vorbei. Wofür er das viele Geld braucht

wollte der Senior noch wissen. Die Antwort : Für eine Eigentumswohnung. Danach hat der Senior mich angerufen. Ich habe sofort meinen Bruder angerufen, der von nichts wusste.

Der hat keine Eigentumswohnung gekauft und hat auch nicht angerufen und braucht auch kein Geld. Dann habe ich den Senior wieder angerufen und ihm mitgeteilt, dass mein Bruder der

Anrufer nicht war und er morgen keinen in seine Wohnung in der Seniorenanlage lassen soll. Die Schwestern haben einen Schlüssel.

Danach habe ich die Rezeption dort informiert. Dort sagte man mir gleich: Das ist der Enkeltrick. Anschließend habe ich bei der Polizei angerufen und den Fall dort geschildert.

Es wurde alles aufgenommen und an die entsprechende Dienststelle weitergeleitet. Von dort bekam ich noch ein paar Anrufe. Die Kriminalpolizei konnte

den ganzen Samstag nicht zur Verfügung stehen. Wir hatten keine Uhrzeit. Ich bin am Samstag früh um 8.00 Uhr in der Seniorenanlage gewesen und mir wurde von

der Rezeption die Wohnungstür aufgeschlossen. Da freute sich der Senior als er mich sah. Es passierte aber nichts. Es kam keiner. Mittags gingen wir essen. Gegen Nachmittag

kam ein Beamter von der Polizei und hatte an mich noch ein paar Fragen. Dann bin ich wieder nach Hause.

Am Montag danach habe ich bei der Bank angerufen und den Fall geschildert. Wir haben vereinbart dass für 3 Monate das Konto überwacht wird. Die Bankangestellte in der Zweigstelle in

der Senioren-Anlage hat verfügt dass Zahlungen die aus anderen Zweigstellen kommen könnten nur nach Nachfrage über sie gehen.

Fazit:  Vorsicht bei solchen Telefonaten !!

 

Viele Grüße 

Ilona Schwarz (Mitglied im Bundesvvorstand)

  

     

    

 

Aufruf zur aktiven Teilnahme

 

am Aktionstag des Bundesverbandes Graue Panther e.V. in Zusammenarbeit mit dem Senioren Schutzbund „ Graue Panther“ Berlin e.V.

auf dem Potsdamer Platz von 11 – 17 Uhr am 1. Oktober 2018 anlässlich des „ internationalen Tag der älteren Generation“.

 

Altersarmut  - Vereinsamung im Kiez – Pflegenotstand in Pflegeeinrichtungen - Personalmangel bei den ambulanten Pflegediensten --- geringe Rente und hohe Miete --- …..

 

Leider geht es vielen Menschen der älteren Generation nicht gut oder sie sind schlecht versorgt!

 

Wir  als eine Selbsthilfegruppe wollen uns mit den Gegebenheiten nicht abfinden, prangern aus langjähriger Tradition an  und helfen mit individuellen Tipps dem Einzelnen.

 

Der „internationale Tag der älteren Generation“ wird auf Beschluss der Vereinten Nationen  seit 1991 an jedem 1. Oktober begangen.

 

Herzliche Einladung

Der Bundesvorstand,

Der Vorstand des SSB Berlin

 

 

 

 

Ein Bericht aus unseren Vereinen !

 

Der Senioren Schutz Bund Graue Panther aus dem Osnabrücker-Land   unterstütz das Bürgerbegehren für eine kommunale Wohnungsgesellschaft in Osnabrück und tritt sozusagen nachträglich der Unterstützer Liste bei.

Im Rahmen unserer Informationsstände wärend der Osnabrücker Senioren Woche 2018 wurden wir vom Bürgerbegehren angesprochen und sind natürlich sofort dabei.   Gerade auch Rentnerinnen können sich oft keine vernüftige Wohnung mehr leisten, weil ihre Renten zuklein sind.

Kommen Sie zur Auftaktveranstaltung des Bürgerbegehren am 29.9. ab 10 Uhr auf den Theatervorplatz oder unterstützen Sie das Bürgerbegehren mit Ihrer Unteschrift.  Das Bürgerbegehren benötigt 10.000 Unterschriften von Wahlberechtigten Osnabrückerinnen und Osnabrücker um das Bürgerbegehren zu erreichen.

  

https://bezahlbarer-wohnraum-osnabrueck.de/     Ihr kann man die UnterstützerListen für das Bürgerbegehren auch runterladen.

Danke!

Gleichzeitig möchte ich mich bei allen BürgerInnen bedanken, die uns an den Info-Ständen und auf der Veranstaltung besuchten.

Renate Schmidt, Vorsitzende

 

 

 

 

Nur Sommertheater und keine wirkliche Lösung

 

Zu dem Rentenpaket der Bundesregierung erklärt der Bundesverband Graue Panther e.V.: "das ist nur ein kleines Sommertheater und keine wirkliche Lösung !

Das am Mittwoch vorgestellte Groko-Rentenpaket schützt die Menschen nicht vor Altersarmut und schützt in keinster Weise die kommenden Rentnergenerationen im Alter vor Armut und garantiert keine lebensstandardsichernde Rente. Aber das scheint auch nicht Ziel der Groko Partner zu sein.

Der Vorstoß der SPD vom letzten Sonntag das Rentenniveau über 2025 hinweg festzuschreiben, war ein richtiger Schritt für die Zukunft. „Eine richtige Idee, nur mal laut durch die Presseorgane zu rufen, hilft den Menschen nicht wirklich“, so der Bundesverband Graue Panther. Der Bundesverband fordert eine Rückkehr zum früheren Rentenniveau von 53 Prozent zurückzukehren. Nur so kann Altersmut wirklich verhindert werden.

 

Die geringfügige Verbesserung bei der Mütterrente ist für die Mütter auch mehr Beleidigung als Ehre. Sie ist aber immer noch zu niedrig und müsste endlich aus Steuermitteln und nicht aus der Rentenversicherungskasse finanziert werden.

Auch die Änderungen bei der Erwerbsminderungsrente sind zwar begrüßenswert, aber auch nur so dahin gestrickt. Künftig sollen Betroffene, anders als heute, so behandelt werden, als wenn sie bis zum aktuellen Rentenalter gearbeitet hätten. Davor wurde nur bis zum 62. Geburtstag angerechnet.

 

Unser Fazit:

Dieses Rentenpaket zeigt wie desinteressiert und nebensächlich die Bundesregierung die zentralen Zukunftsfragen unserer Zeit anpackt. Sie ist nicht Willens tragfähige Lösungen zu finden, die den Menschen wirklich helfen.

 

Der Bundesvorstand

Göttingen, Berlin 30. August 2018

 

Finger weg vom Eintrittsgeld  in der Notaufnahme !!

 

 

 

Der Bundesverband Graue Panther e.V. protestiert aufs Schärfste gegen eine Gebühr für Behandlungen in der Notaufnahme, wie es auch in diesem Sommer wieder gefordert wird. Für den Bundesverband Graue Panther e.V. würden damit sozial schwache Menschen von ärztlicher Notversorgung ausgeschlossen und die Zweiklassenmedizin manifestiert.

Solange Patienten in den Arztpraxen keine Behandlung erhalten, weil diese zu viele Patienten betreut, zu wenig Personal hat oder eben gegen Ende des Quartals keine Budget mehr frei hat, MÜSSEN Patienten mit Schmerzen – auch wenn es nur ein eingewachsener Nagel ist – zur Notaufnahme gehen, auch wenn sie dazu oft quer durch die Stadt fahren müssen. Die Folgekosten, bei zu später Behandlung von vermeintlich kleinen Problemen sind nur allzu oft viel größer.

Der Bundesverband Graue Panther e.V. fordert eine flächendeckende, qualitativ hochwertige Betreuung aller Patienten. Gleich welcher Altersgruppe und sozialer Schicht!

Der Hintergrund:

Seit Sommer 2016 fordert in regelmäßiger Wiederholung die Kassenärztliche Vereinigung eine Kostenbeteiligung für Behandlungen in der Notaufnahme. Solange bis diese  eingeführt wird?   Je öfters desto erfolgreicher ?

2015  begann der Hartmann Bund NRW das erste Mal  die Diskussion, im gleichen Jahr gefolgt von der Süddeutschen Zeitung, die mit 100 € richtig aufschreckte.  Im September 2016 nahm sich dann die Zeit des Problems an.  Im Frühjahr 2017 folgte die Kassenärztliche Vereinigung Südwest und fand breite Zustimmung in einem Artikel des Spiegels.

 

 

„Einführung einer staatlichen Mietpreisobergrenze“

 

(Aus der Arbeit der selbstständigen Vereine)

 

Die Senioren Schutz Bund Graue Panther Vereine in Südniedersachsen und im Oldenburger Land begrüßen den Vorschlag vom Mieterbund Niedersachsen, (Justiziar Reinold von Thadden) vom vergangenen Montag, eine staatliche Mietobergrenze in Ballungsräumen einzuführen. Mit seiner Aussage:

 

"Markt kann das nicht alleine regeln",

spricht er uns direkt aus der Seele.

 

Überall im Lande ist es zu beobachten, dass es zu wenig Sozialwohnungen gibt. Dazu eine Mietpreisbremse, die nach Meinung vieler nicht richtig funktioniert, schicke Umbauten in den Stadtzentren - wohnen in den Innenstädten wird zum Luxus. Selbst im genossenschaftlichen Wohnungsbau werden in den Städten durch Moderni-sierungen die Grundmieten nach oben getrieben. Was direkt oder indirekt dazu führt, dass Wohnraum mit kleinen Mieten für ältere Menschen oder Alleinerziehende immer weniger wird.

Wenn man Altersarmut und Obdachlosigkeit verhindern wolle, dann sollte die Politik über neue Wege zumindest nachdenken.  Wollen wir in Deutschland etwa die englischen Verhältnisse der 70er Jahre erreichen?

In unseren Augen ist die prompte Antwort von Bauminister Olaf Lies (SPD) völlig unverständlich und unsozial. Ohne eine gute Idee auf rechtliche und umsetzbare Möglichkeiten zu prüfen, lies er verlautbaren: (dass) „...die Politik den freien Markt nicht stören wolle…“ .

      Trümmerfrauengedenken 2018

 

                                                                                                      Ein Betrag aus dem Berliner Verein.

 

 

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserer Gedenkveranstaltung für die Berliner Trümmerfrauen speziell und die Trümmerfrauen Deutschland-weit.

 

Seit 1988 führt der Senioren-Schutzbund Graue Panther Berlin e.V. jährlich am 09. Juli eine Gedenkveranstaltung für die Berliner Trümmerfrauen am Trümmerfrauen-Denkmal hier in der Hasenheide durch und hat aus diesem Anlass Forderungen für eine Altersabsicherung der Trümmerfrauen in ganz  Deutschland.  Unser Treffen heute findet also zum 30. Male statt!

 

Der Gedenktag 9. Juli ist ein beklemmendes Datum, denn an diesem Tag beendete 1987 eine damals 66 Jahre alte Trümmerfrau, Ruth-Silvia Niendorf, aus Berlin durch Aufhängen an der Türklinke ihr Leben. Der Anlass war eine Mieterhöhung von 76 DM, die sie meinte nicht verkraften zu können und die Scham über ihre Altersarmut. Sie bezog eine Rente von ca. 700 DM. –

Einen Monat vorher, am 12.06.1987 war sie noch dem damaligen US-Präsidenten, Ronald Reagen, als eine von fünf Trümmerfrauen vorgestellt worden. Mit einem Händedruck von Präsident Reagan sollte ihnen stellvertretend für alle anderen Trümmerfrauen für den Wiederaufbau nach Kriegsende gedankt werden, während die meisten von ihnen im Alter unversorgt dastanden, weil die Politik, über die Sonntagsreden hinaus, nie daran dachte, ihnen ein menschenwürdiges Dasein im Alter zu ermöglichen.

 

 

30 JAHRE   Trümmerfrauen Gedenktag in Berlin

 

 

Seit dem 9. Juli 1988, dem zweiten Todestag der Ruth-Silvia Niendorf veranstaltet der Senioren Schutz Bund Graue Panther e.V. 

jedes Jahre einen Gedenkmarsch vom Herrmanns Platz in Berlin-Neuköln  zum Trümmerfrauen Denkmal im Jahn-Park,Hasenheide.           .                              Auch dieses Jahr startet um 11.00 Uhr der Gedenkmarsch vor Karstadt (U-Bahnaufgang)

 

Der Hintergrund:

 

1986 beging die ehemalige Trümmerfrau Ruth-Silvia Niendorf in Berlin Suizid, weil sie mit ihrer niedrigen Rente von 700 Mark eine Mieterhöhung um 76 Mark nicht mehr zahlen konnte.  Der  Senioren Schutz Bund Graue Panther rief daraufhin  1988 den 9. Juli als Gedenktag für die Trümmerfrauen insgesamt  ins Leben.

Seit dem Jahr 1987 trafen sich noch lebende Trümmerarbeiter mit ihren Angehörigen am Hermannplatz und zogen von dort zum Trümmerfrauendenkmal in der Hasenheide, wo ein Blumengesteck abgelegt wurde. Heute zieht nur noch eine kleine Gruppe von Grauen Panther zum Denkmal und erinnert an die Leistungen der Trümmerfrauen für Berlin. 

Am 2. Mai 1952 verlieh der Bundespräsident der Bundesrepublik, Theodor Heuss, 32 Trümmerfrauen und 17 Enttrümmerungsarbeitern das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Heutzutage wird leider eher vom Mythos und Erfindung in den modernen Medien gesprochen als von Lebensleistung von Frauen, oft sogar Kriegswitwen, die ihre Kinder durch bringen mussten.

 

(Hintergrundinformationen:   http://www.taz.de/!579108/  )

 

 

 

 

BRÜCKEN BAUEN

 

Mehr Mittel und Wertschätzung für Pflegeberufe

 

In seiner Rede bei der Eröffnung des Seniorentages in Dortmund machte Bundespräsident Steinmeier deutlich, dass in Bezug auf Wertschätzung und Bezahlung in den Pflegeberufen Handlungsbedarf besteht.

 

Die Senioren-Schutz-Bund Graue Panther Vereine in Deutschland und deren Dachverband fordern dies seit Jahren. Wir danken Herrn Bundespräsident Steinmeier für die deutlichen Worte.  nachzulesen u.a.

 

http://www.deutschlandfunk.de/deutscher-seniorentag-bundespraesident-steinmeier-fordert.1939.de.html?drn:news_id=887133

 

Als Mitglied  der BAGSO (Bundesarbeitgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.  verweisen wir an dieser Stelle auf die "Dortmunder Erklärung",

Abschlusserklärung des 12. Deutschen Seniorentages 2018

 

http://www.bagso.de/fileadmin/Aktuell/Positionen/2018/Positionspapier_Dortmunder_Erkaerung_MAI_2018.pdf

 

 

Bundesvorstand Graue Panthe e.V.

Dachverband der Senioren-Schutz-Bund Graue Panther Vereine in Deutschland

 

 

 

Foto: Unsere Präsidentin im Gespräch mit den Vorsitzenden der BAGSO

 

Bremerhavener Erklärung

 

Der Bundesverband Graue Panther e.V. und seine Mitgliedsvereine fordern die sofortige Einführung einer Mindestrente in Höhe von 1.200 Euro.

Mit seiner Erklärung erneuert der Bundesverband Graue Panter e. V. eine seiner Grundforderungen aus den Gründungsjahren der Grauen-Panther-Bewegung.

 

Die Delegiertenversammlung der Senioren-Schutz-Bund Graue Panther Vereine, mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem gesamten Bundesgebiet, hat in Bremerhaven obige Erklärung verabschiedet.

Neben einer generellen Erhöhung der Renten für alle, brauchen wir dringend eine Mindestrente. Die prozentualen Rentenerhöhungen der vergangenen Jahre haben die soziale Schere auch innerhalb der Rentnerinnen und Rentner immer mehr geweitert. In unserem Rentensystem führen geringe Einkommen,Teilzeitbeschäftigung und Lücken im Versicherungsverlauf (Kindererziehung, Pflege, Arbeitslosigkeit) zwangsläufig zu geringen Renten.

 

Ein Beitrag unseres Mitgliedsvereins aus Südniedersachsen

 

ALTERSARMUT  stark im  KOMMEN

 

Der Senioren Schutz Bund Graue Panther Südniedersachsen startet  in Zusammenarbeit mit der Initiative gegen Altersarmut  eine weitere Aufklärungskampagne in den nächsten Monaten.

Das Armutsrisiko in Niedersachsen hat 2016 den höchsten Wert seit seiner ersten Berechnung im Jahre 2005  erreicht. Fast ein Sechstel der  Bevölkerung,  das sind  rund 1,254  Millionen Menschen, waren damit von Armut bedroht, teilte das Landesamt für Statistik  in Hannover mit. Im Land Bremen lebt fast jeder Fünfte an der Armutsschwelle.  Gleichzeitig aber gehört  Bremen neben Hamburg zu den Ländern, in denen prozentual die meisten Menschen  mit deutlich überdurchschnittlichen Einkommen leben. Fast jeder Zehnte verdient dort  mehr als drei  Mal so viel wie die Menschen  im Bundesdurchschnitt.  Hier in  Niedersachsen ist es fast jeder 15. Dahinter folgen in der Statistik nur noch die ostdeutschen Länder.

Besonders auffällig  in  Niedersachsen sei,  dass seit einigen Jahren die Armutsgefährdung  für deutsche Staatsangehörige abnehme, während sie für hier lebende Ausländer steige.  Der  Geschäftsführer  der Landesarmutskonferenz, Klaus-Dieter Gleitze,  warnte vor sozialen Verwerfungen und mahnte Politiker, zum Handeln: „Das Geld  für mehr soziale  Gerechtigkeit ist da.  Was fehlt, ist der politische Wille zur Veränderung.“

 

Lesen Sie hier unsere Gedanken zum 1. Mai 2017, dem Tag der Arbeit (Pressemitteilung)




Teilhabe und Würde im Alter ermöglichen

Die Parlamentarische Staatssekretärin Ferner spricht auf der 4. UNECE-Ministerkonferenz in Lissabon über die Herausforderungen des demografischen Wandels

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Elke Ferner, nimmt in Lissabon an der 4. UNECE-Ministerkonferenz zu Fragen des Alterns „A sustainable Society for all Ages – Realizing the Potential of living longer“ teil. Deutschland hat den Vize-Vorsitz bei der Konferenz.

Ältere Männer und Frauen wollen bis ins hohe Alter gut und selbstbestimmt leben und gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Das unterstützt die Bundesregierung mit zahlreichen Maßnahmen.

 

Anfang des Textes

entnommen http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/teilhabe-und-wuerde-im-alter-ermoeglichen/119696

Sehr geehrte Patienten und Patientinnen,


wir konnten Frau Renate Schmidt als neue Patientenfürsprecherin für Sie gewinnen.
Die Patientenfürsprecherin hat die Aufgabe, das Vertrauensverhältnis zwischen den Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen einerseits und dem Krankenhaus sowie den dort Beschäftigten andererseits zu fördern und dadurch auch zur Sicherung und  Weiterentwicklung  der  Qualität  der  vom  Krankenhaus  erbrachten  Leistungen beizutragen.
Sie haben das Recht und die Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen jederzeit an Frau Schmidt zu wenden.
Unsere Patientenfürsprecherin
- nimmt Ihre oder von Ihren Angehörigen Beschwerden und Anregungen entgegen - leitet sie an die zuständigen Stellen des Krankenhauses oder seines Trägers
weiter
-     wirkt dort auf eine zügige und transparente Bearbeitung hin
-     teilt Ihnen nach Erledigung unverzüglich das Veranlasste mit

berät Sie darüber , an welche anderen Stellen sie sich wegen ihrer Anliegen wenden können , sofern dies zur Erledigung der Anliegen im Einzelfall zweckmäßig erscheint
-     mit Ihrer Einwilligung setzt sie sich auch bei anderen Stellen für Ihr Anliegen durch.


Als    ehrenamtliche    und    unabhängige Ansprechpartnerin    steht    Ihnen    Frau Schmidt   im   Klinikalltag   zur   Seite   und informiert    Sie    als    Vorsitzende    des Senioren Schutz Bund Graue Panther e.V. Osnabrücker Land auch über Ihre Rechte.

 

Die Patientenfürsprecherin steht für Sie in regelmäßigen       Sprechstunden      zur   Verfügung:
am 1. Montag im Monat:   von 15.00h bis 16.30h
per Email:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 05424-6450
(Termine nach Vereinbarung)

 

Ihre Johann-Wilhelm-Ritter-Klinik

 

Hier finden Sie unseren aktuellen Flyer als pdf-Dokument (410 kB).


 

Die Digitalisierung unserer Welt greift immer mehr um sich. Was auf der einen Seite eine Hilfe und Unterstützung sein kann und Menschen verbinden soll grenzt immer mehr Menschen aus.

Immer mehr wird der Mensch als Kontaktperson zurückgedrängt. Sei dies durch die Abschaffung von Post- oder Bankfilialen oder verkürzte Sprechzeiten bei Behörden. Immer häufiger werden Online-Services eingeführt, die zum einen zu Personalabbau führen und zum anderen Menschen ausgrenzen, die diese Services nicht nutzen können.

So kostet eine Überweisung per Überweisungsträger Gebühren wohingegen die Online-Überweisung kostenlos angeboten wird – noch. Die Finanzbehörden wollen die Abgabe der Einkommenssteuerklärungen nur noch online annehmen, es wird keine Papierformulare mehr geben. Die Anmeldung zum Kindergarten kann nur noch online abgegeben werden. Der ÖPNV plant die Abschaffung der Fahrscheinautomaten und -verkaufsstellen zu Gunsten einer App, mit der Fahrscheine nur noch mittels eines Smartphones erworben werden können, gleiches plant die Bahn. Verträge mit Online-Zugang für Smartphones setzen wiederum ein gewisses Einkommen voraus. Bei einigen Behörden kann man kann man für Dokumente nur noch unbar bezahlen.

Kindern soll erläutert werden, dass sie draußen spielen und soziale Kontakte knüpfen sollen. Im täglichen Leben rationalisieren wir diese Kontakte gerade weg.

Die Grauen Panther fordern:

• Kein Mensch darf ausgeschlossen werden, weil er – gleich aus welchem Grund – nicht digital vernetzt ist.

• Jeder muss ungehinderten Zugang zu allen notwendigen Diensten wie Bank, Verkehr, Behörden etc. haben.

• Es muss eine Möglichkeit geschaffen werden, dass Menschen ohne oder mit schlechtem Online-Zugang in keiner Weise ausgegrenzt werden und ungehindert am öffentlichen Leben teilnehmen können.

(UPE)